Asbest verzögert Bauarbeiten am Polizeipräsidium in Unterbilk

Die Arbeiten für das neue Polizeipräsidium in Unterbilk werden sich noch einmal deutlich verzögern. Aller Wahrscheinlichkeit nach sollen alle Arbeiten erst in fünf Jahren abgeschlossen sein. Das hat uns der verantwortliche Bau- und Liegenschaftsbetrieb jetzt bestätigt. Der Grund: Bei den Arbeiten im alten Gebäudeteil ist Asbest in den Wänden gefunden worden. Der Asbestfund bedeutet nun, dass die Arbeiten unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen angegangen werden müssen und somit länger als geplant dauern. Ein Sicherheitsbeauftragter wird vor Ort bei den Arbeiten nun schauen, dass Niemand zu Schaden kommt. Das Land hat bereits vor fast zehn Jahren den Neu- und Erweiterungsbau in Unterbilk beschlossen. Schon wenige Jahre später: Ein erster Baustopp wegen einer fehlerhaften Ausschreibung. Zumindest einige Teile des neuen Gebäudes sind bereits fertig, wie zum Beispiel die Leitstelle und die neue Tiefgarage. Der Rest des Neubaus wird zum Jahresende fertig.