Airbnb & Co: Politik prüft Reglementierung

Es gibt kaum ein Thema, das in Düsseldorf kontroverser diskutiert wird. Und zwar das teure Wohnen in unserer Stadt. Antenne Düsseldorf hat jetzt herausgefunden, dass Online Plattformen wie Airbnb oder Wimdu dem ohnehin schon angespannten Wohnungsmarkt in Düsseldorf zusätzlich zusetzen. Da sind sich auch Politik, der Mieterverein und der Ring Deutscher Makler hier in Düsseldorf einig. Sie gehen inzwischen von mehreren Tausend Wohnungen aus, die vor allem kommerziell vermietet werden und damit auf dem normalen Wohnungsmarkt fehlen. Dabei gehe es nicht um private Zimmer zu Messezeiten oder Studentenzimmer zur Zwischenmiete. Dem Mieterverein geht es vor allem um Wohnungen, die ausschließlich angekauft werden, um sie deutlich über der üblichen Miete zu vermieten. SPD und Grüne wollen deshalb eine Verordnung beschließen, mit der geprüft werden kann, zu welchem Zweck eine Wohnung weitervermietet wird. Die FDP ist dagegen und nennt diese Verordnung ein Bürokratiemonster. Sie fordert, dass die Plattformen selbst melden, wenn Wohnungen illegal angeboten werden. In Düsseldorf werden inzwischen in jedem Stadtteil teil Unterkünfte angeboten – die Preise liegen zwischen 30 und 200 Euro pro Nacht.