Umweltspuren kommen möglicherweise schon vor Ostern

Bis spätestens Mitte April wird die Stadt die beiden Umweltspuren in Bilk und Pempelfort einrichten. „Normale“ Autofahrer haben dann jeweils eine Fahrbahn weniger Platz: und zwar auf der Merowinger Straße stadteinwärts und auf der Prinz-Georg-Straße in beide Richtungen. Auf der Umweltspur dürfen dann nur noch Busse, TAXEN, E-Autos und Fahrräder unterwegs sein. Kritiker befürchten, dass sich dadurch der Verkehr stattdessen noch länger oder in den Nebenstraßen staut. Die Stadt hofft dagegen, dass die Luft besser wird und so ein drohendes Diesel-Fahrverbot verhindert wird, hat uns Verkehrsdezernentin Cornelia Zuschke gesagt.

Beim Bundesverkehrsministerium lässt die Stadt im Moment noch prüfen, ob in Zukunft auch „normale“ Autos die Umweltspur nutzen könnten; falls mindestens drei Insassen im Wagen sitzen. In ein paar Monaten soll dann noch eine weitere, kilometerlange Umweltspur vom Werstener Kreuz quer durch die Innenstadt führen.

Es gibt Kritik: Ökologischer Unfug“ nennen die Handwerker die Umweltspuren. Kritik kommt auch von der CDU. Sie fragt sich, warum auch alte TAXEN auf den Umweltspuren fahren dürfen. OB Geisel geht davon aus, dass sich die ersten Probleme nach einer Eingewöhnungszeit regeln werden.

Skizze: Stadt Düsseldorf