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Ein fiftyfifty-Verkäufer hält ein fiftyfifty-Magazin in der Hand.
© fiftyfifty
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Zukunft von fiftyfifty ist bedroht

Die Straßenzeitung fiftyfifty steht vor großen Herausforderungen. In einem Newsletter zeichnen die Macher ein düsteres Zukunftsbild.

Veröffentlicht: Mittwoch, 04.03.2026 12:43

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Durch die Digitalisierung ist die monatliche Auflage in den vergangenen Jahren von über 40.000 auf etwa 20.000 Exemplare gesunken. Eine Umstellung auf eine reine Online-Ausgabe ist zwar technisch möglich, käme für die Obdachlosen in Düsseldorf jedoch einer Katastrophe gleich, heißt es.


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Verkauf der Zeitung fördert die Kriminalitätsprävention

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Der Verkauf der Zeitung auf der Straße ist für obdachlose Menschen von größter Bedeutung. Er ermöglicht regelmäßigen Kontakt zur bürgerlichen Gesellschaft, bietet eine Tagesstruktur und fördert die Kriminalitätsprävention, indem er Einkünfte generiert, die beispielsweise zur Finanzierung von Suchterkrankungen genutzt werden können, sagt fiftyfifty. Zusätzlich entsteht durch das Abholen der Zeitung eine wichtige Verbindung zu einer sozialen Beratung. Diese beschäftigt sich auch mit der Vermittlung in dauerhafte Hilfsmaßnahmen und Wohnungen.

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fiftyfifty bittet um Unterstützung

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Sollte die Auflage weiter sinken, könnte die Zeitung letztlich eingestellt werden, wodurch viele Obdachlose wieder ohne Unterstützung wären. Um die Print-Ausgabe von fiftyfifty zu sichern, wird nun um Unterstützung in Form von Digital-Soli-Abos gebeten.

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Weitere Infos und Links zum Thema:

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