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Auf einem silbernen Tablett liegt eine Rechnung über 21 Euro, darüber liegen zwei zehn Euro Scheine und 4,50 Euro Kleingeld.
© NGG | Tobias Seifert
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Welt-Trinkgeld-Tag: NGG-Appell an Düsseldorfer Gäste

Zum Welt-Trinkgeld-Tag ruft die Gewerkschaft NGG in Düsseldorf dazu auf, beim Restaurantbesuch nicht zu knausern. Erfahrt hier, warum das Extra für 25.200 Beschäftigte so wichtig ist.


Veröffentlicht: Dienstag, 19.05.2026 03:28

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In dieser Woche (21. Mai 2026) findet der Welt-Trinkgeld-Tag statt. Aus diesem Anlass wendet sich die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) mit einem Appell an die Menschen in Düsseldorf. Für die rund 25.200 Gastro-Beschäftigten in unserer Stadt stellt das Trinkgeld einen wesentlichen Bestandteil ihrer Einkommenssituation dar.

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Wertschätzung für Service und Küche

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Die Gewerkschaft empfiehlt Gästen, beim Trinkgeld einen Richtwert von zehn bis 15 Prozent der Rechnungssumme einzuhalten. Laut NGG ist das Trinkgeld ein direktes Zeichen der Wertschätzung für schnellen, freundlichen Service sowie für die Qualität der Speisen. Für die Service- und Küchenkräfte in den Düsseldorfer Betrieben sei dieses zusätzliche Geld ein wichtiges Extra zum regulären Lohn.

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Hürden durch Kartenzahlung und Fast-Food-Sektor

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Nach Beobachtungen der NGG wird die Großzügigkeit der Gäste häufig durch moderne Kartenzahlungssysteme gebremst. Wenn Geräte feste Prozentsätze wie fünf, zehn oder 20 Prozent zur Auswahl stellen, würden sich viele Kunden stattdessen für die Option „Kein Trinkgeld“ entscheiden. Besonders gering falle das Trinkgeld zudem in Fast-Food-Restaurants aus. Dort seien die Beschäftigten laut Gewerkschaft oft schlechter bezahlt, was die Bedeutung des Trinkgelds zusätzlich erhöhe.

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Forderung nach Lohnerhöhung im Juni

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Zusätzlich zum Appell an die Gäste blickt die NGG auf die kommenden Tarifverhandlungen im Juni. Die Gewerkschaft fordert eine Lohnerhöhung von sechs Prozent für die Beschäftigten in der Gastronomie. Zur Begründung führt die NGG an, dass dies genau die Hälfte dessen sei, was Gastronomen seit Jahresbeginn durch die Reduzierung der Mehrwertsteuer von 19 auf 7 Prozent zusätzlich einnehmen würden.

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