
Die Warnstreiks im öffentlichen Dienst gehen auch in Düsseldorf weiter. Schon am morgigen Dienstag (21. Januar 2026) legen ab 8:30 Uhr Beschäftigte der Uniklinik Düsseldorf und der Heinrich-Heine-Universität die Arbeit nieder. Patienten müssen mit Einschränkungen bei Operationen und auf einzelnen Stationen rechnen. Für Notfälle gibt es eine Notdienstvereinbarung. Ab 9:30 Uhr streiken außerdem Beschäftigte von IT.NRW, dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung, dem Rechenzentrum der Finanzverwaltung, dem Landesamt für Besoldung und Versorgung sowie der Bezirksregierung Düsseldorf.
Warnstreiks in Düsseldorf: Schulen und Hochschulen betroffen
Am Donnerstag (22. Januar 2026) ruft die Lehrergewerkschaft GEW Beschäftigte an Schulen und Hochschulen in Düsseldorf zum Streik auf. Grund dafür ist das Ergebnis der zweiten Verhandlungsrunde, bei der die Arbeitgeber – die Tarifgemeinschaft der Länder – kein verbindliches Angebot vorgelegt haben. An einigen Schulen und Hochschulen könnte es deshalb zu Unterrichtsausfällen oder Verschiebungen kommen. Laut einer Sprecherin der GEW sind größere Auswirkungen jedoch nicht zu erwarten, da nur Lehrkräfte im Angestelltenverhältnis streiken dürfen. Die meisten Lehrkräfte sind verbeamtet und dürfen nicht am Streik teilnehmen.
Auswirkungen auf Schulen und Hochschulen
An einigen Schulen und Hochschulen in Düsseldorf könnte es am Donnerstag zu Unterrichtsausfällen oder Verschiebungen kommen. Laut einer Sprecherin der GEW sind größere Auswirkungen jedoch nicht zu erwarten, da nur Lehrkräfte im Angestelltenverhältnis streiken dürfen. Die meisten Lehrkräfte sind verbeamtet und dürfen nicht am Streik teilnehmen.
Forderungen der Gewerkschaften
Die GEW und andere Gewerkschaften fordern für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst eine Gehaltserhöhung von sieben Prozent, mindestens jedoch 300 Euro mehr. Bereits in der vergangenen Woche hatte es in Düsseldorf einen Streik an der Uniklinik gegeben, bei dem ähnliche Forderungen im Mittelpunkt standen.