
Volksbank legt Finanzstreit bei
Nach einem vermeintlich millionenschweren Finanzbetrug bei der Volksbank Düsseldorf/Neuss gibt es jetzt eine Einigung zwischen der Bank und der involvierten Modekette. Die Bank und das Unternehmen haben ihren Streit über eine problematische Geldüberweisung aus dem Jahr 2023 außergerichtlich beigelegt, ohne dabei zu sagen, wie genau. Das hat die Volksbank Düsseldorf/Neuss jetzt mitgeteilt.
Veröffentlicht: Freitag, 13.03.2026 10:04
Gemeinsame Suche nach den Tätern
Statt gegeneinander zu klagen, wollen sie jetzt gemeinsam die Verantwortlichen für die mutmaßlich betrügerische Transaktion verfolgen, heißt es in einer Mitteilung der Volksbank. Die Ermittlungen zu dem Vorfall dauern an.
Hintergrund zum verschwundenen Millionen-Betrag
Die frühere Finanzchefin der französischen Modekette Kiabi soll über ein Konto bei der Volksbank Düsseldorf-Neuss 100 Millionen Euro veruntreut haben. Kurz nach ihrer Kündigung wies sie die Bank an, den gesamten Betrag auf ein Konto in der Türkei zu überweisen. Offenbar ohne Wissen des Unternehmens. Das Geld ist bis heute verschwunden. Seitdem sitzt die Französin in Untersuchungshaft.