Urlaubsexperte erklärt: Auf diese Reisenebenkosten muss beim Sommerurlaub geachtet werden

Der Sommerurlaub 2021 kann kommen. Dank großartiger Impffortschritte sind sowohl Inlands- als auch Auslandsurlaube möglich. Wo es bei Reisenebenkosten teurer werden könnte, erklärt euch Daniel Krahn - CEO von "Urlaubsguru".

Mobilität im Urlaub

Wer bei der Anreise zum Hotel im Ausland oder generell in Sachen Mobilität Kosten sparen will, dem rät Daniel Krahn, der Mitgründer und CEO von der bekannten Seite "Urlaubsguru", sehr spontan zu sein. "Es macht keinen Sinn, beispielsweise Mietwagen für Juli oder August schon zu buchen."

Je nachdem auf welcher Insel man seinen Urlaub macht, seien auch die öffentlichen Verkehrsmittel immer eine sinnvolle Alternative. "Zum Beispiel auf Mallorca. Hier wurde das öffentliche Verkehrsmittelnetz in den vergangenen Jahren sehr gut ausgebaut", sagt Krahn im Interview mit Nina Hensel. Auch einen Roller zu mieten sei hier und da keine falsche Idee.

Essen und Trinken vor Ort

Hier sieht Krahn keine Probleme. Er selber habe auf Kreta schon die Erfahrung gemacht, dass trotz der Corona-Pandemie nicht extrem teure Preise für Essen und Trinken aufgeschlagen werden. "Ich denke nicht, dass es im Laufe des Sommers teurer wird, sondern es sich auf gehobenem Niveau einpendeln wird." Wirte scheinen sich eher auf viele Gäste zu freuen - nach so einer monatelangen Durststrecke.

Sightseeing

Wer im Sommerurlaub 2021 auf den klassischen Sightseeing-Tourismus im Ausland oder aber auch in Deutschland setzt, muss sich auf höhere Preise als sonst einstellen. "Eintrittspreise für Sehenswürdigkeiten werden garantiert den ein oder anderen Euro teurer sein als sonst", sagt Krahn. Grund dafür seien unter anderem die bekannten Hygieneaufschläge, die auf Touristen umgelagert werden. Krahn geht aber davon aus, dass "die allermeisten Touristen gute Hygienestandards begrüßen" würden und deshalb bereit seien, etwas mehr zu bezahlen.

Pauschalreise

Eine Pauschalreise ist in diesem Jahr laut Krahn "äußerst attraktiv", denn: sie bietet zum einen mehr finanzielle Sicherheit im Corona-Sommer 2021. Stornierungen können besser und flexibler aufgefangen werden. Zum anderen weist Krahn aber auch auf Sparmöglichkeiten hin: "Meist ist ja beispielsweise der Mietwagen oder der Transfer zum Hotel inklusive." Es gebe genügend Gründe, in 2021 eine Pauschalreise zu buchen.

Corona-Maßnahmen: PCR- oder Antigen-Schnelltest

Egal wo der Urlaub stattfinden soll, rät Krahn, vorher auf landesweite oder lokale Ein- und Ausreisebestimmungen zu achten. Versteckte Corona-Kosten könnten deshalb beispielsweise die PCR-Tests sein, die in einer Region Voraussetzung sind, in einer anderen eventuell nicht. Schließlich sind PCR-Tests weitaus teurer als Antigen-Schnelltests. "Es sind für Familien Kosten, die nicht zu unterschätzen sind", so Krahn.

Urlaubstipps vom Urlaubsguru

Wer in Deutschland Urlaub machen möchte, dem rät Daniel Krahn dazu, in den jeweiligen Tourismusorten - "egal ob an der Nord- oder Ostsee oder aber auch in Bayern, das jeweilige Umland sich anzuschauen". Hier können Familien und Urlauber sehr viel Geld sparen bei der Hotel- oder Ferienwohnungsbuchung. Sollte es aber ins Ausland gehen, hat der Urlaubsguru auch hier einen Tipp für euch: Rhodos. "Mallorca ist deutlich teurer im Vergleich. Urlaub auf Rhodos ist im Vergleich zu 2019 30 Prozent günstiger."

Autor: Joachim Schultheis

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