Anzeige
Zentrale Notaufnahme der Uni-Klinik Düsseldorf mit roten Rettungswagen.
© Ralf - stock.adobe.com
Teilen: mail

Update: Kontaktperson zur Untersuchung in der Uni-Klinik

Die Uni-Klinik Düsseldorf nimmt heute Abend eine Kontaktperson von einem Kreuzfahrtschiff auf. Es handelt sich nicht um einen bestätigten Hantavirus-Fall.

Veröffentlicht: Mittwoch, 06.05.2026 10:41

Anzeige

Zum laufenden Feuerwehr-Einsatz in Düsseldorf gibt es neue Informationen: Bei der Person, die heute Abend (6. Mai 2025) zur Universitätsklinikum Düsseldorf gebracht wird, handelt es sich laut Klinikangaben um eine bisher asymptomatische Kontaktperson und ausdrücklich nicht um einen bestätigten Hantavirus-Fall. Zuvor war gemeldet worden, dass ein Patient zur Behandlung auf die Sonderisolierstation überführt werden soll.

Anzeige

Vorsorgliche Untersuchung statt Sonderisolierung

Anzeige

Wie die Uni-Klinik nun präzisierte, wird die Person zur medizinischen Ersteinschätzung und für weitere Laboruntersuchungen auf die reguläre Infektionsstation gebracht. Die hochgesicherte Sonderisolierstation wird nach aktuellem Stand nicht benötigt. Hintergrund des Einsatzes sind Hantavirus-Fälle auf einem Kreuzfahrtschiff, mit denen die Person in Kontakt gekommen war. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) und dem ECDC (Europäisches Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten) gilt das Risiko für die Allgemeinbevölkerung weiterhin als sehr gering.

Anzeige

Rückkehr des Feuerwehr-Konvois am späten Abend

Anzeige

An den logistischen Abläufen hat sich nichts geändert: Die Feuerwehr Düsseldorf ist seit dem Vormittag mit sieben Fahrzeugen und 17 Einsatzkräften in Richtung Amsterdam unterwegs. Von dort wird die Person vom Flughafen nach Düsseldorf überführt. Viele von Euch könnten den ungewöhnlichen Konvoi am späten Abend auf den Straßen im Stadtgebiet bemerken, wenn die Einsatzkräfte zur Uni-Klinik zurückkehren.

Anzeige

Zusammenfassung des Einsatzes

Anzeige

Der Einsatz wurde notwendig, um die Kontaktperson unter kontrollierten Bedingungen für eine vorsorgliche Untersuchung nach Düsseldorf zu bringen. Die Feuerwehr nutzt für den Transport spezielle Fahrzeuge, um alle notwendigen Sicherheitsstandards einzuhalten. Nach der Ankunft in der Uni-Klinik

Anzeige

Weiterführende Infos zum Fall

Anzeige

Nach dem Hantavirus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff „Hondius“ geht die WHO davon aus, dass sich das Virus an Bord wohl auch von Mensch zu Mensch übertragen hat. Bislang sind drei Passagiere gestorben, mehrere weitere Menschen sind erkrankt. Das Risiko für die breite Öffentlichkeit stuft die WHO trotzdem weiter als niedrig ein. Mehr zu dem Vorfall und zum aktuellen Stand gibt es HIER.

Anzeige

Weitere Infos und Links zum Thema.

Anzeige
Anzeige

Folge uns für mehr News & Updates:

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige