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Ukraine-Krieg: Thomas Geisel sorgt mit Aussagen für Kritik
© Landeshauptstadt Düsseldorf
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Ukraine-Krieg: Thomas Geisel sorgt mit Aussagen für Kritik

Düsseldorfs ehemaliger Oberbürgermeister Thomas Geisel sorgt aktuell mit einem Blog-Beitrag über den Ukraine-Krieg für Aufsehen. Der SPD-Politiker kritisiert in seinem Aufsatz den ukrainischen Botschafter, er bezeichnet ihn als "PR-Profi" und wirft ihm vor, die Lage in der Ukraine durch gezielte Rhetorik dramatischer darzustellen, als sie tatsächlich sei. Dadurch steige der Druck auf Deutschland, Waffen zu liefern.

Veröffentlicht: Montag, 25.04.2022 04:36

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Der SPD-Spitzenkandidat Thomas Kutschaty hat Geisel derweil aufgefordert den Beitrag zurückzuziehen. Gegenüber der «Rheinischen Post» verteidigte sich Geisel: Er habe ganz sicher nicht seinen moralischen Kompass verloren. Auf Nachfrage der Zeitung betonte er, er halte den russischen Angriff für einen völkerrechtswidrigen Überfall und habe Verständnis für die Forderung nach Waffenlieferungen. Die SPD Düsseldorf distanziert sich derweil entschieden von den jüngst veröffentlichten Positionen des ehemaligen Oberbürgermeisters. Insbesondere eine Relativierung von Kriegsverbrechen der russischen Armee durch ungebührliche Vergleiche verurteile man scharf, heißt es in einer Mitteilung.

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