Anzeige
Eine kleine Waage und ein Gerichtshammer. Symbole, die für ein Gericht stehen.
Teilen: mail

Totes Pferd auf der Kö: Prozess gegen Pferdehalter

Das Düsseldorfer Amtsgericht verhandelt heute über den Tod eines Pferdes bei einem Schützenumzug auf der Kö. Der Halter klagt gegen ein Bußgeld von 12.500 Euro.

Veröffentlicht: Freitag, 27.03.2026 05:39

Anzeige

Der Tod eines Pferdes auf der Königsallee

Anzeige

Der Tod eines Pferdes während eines Schützenumzugs 2022 auf der Düsseldorfer Königsallee hat nun ein juristisches Nachspiel. Am heutigen Freitag, den 27. März 2026, beginnt um 10:30 Uhr die Verhandlung vor dem Düsseldorfer Amtsgericht. Ein 70-jähriger Mann aus Ratingen steht im Fokus des Verfahrens. Er wehrt sich gegen eine Entscheidung der Stadtverwaltung, die nach dem tragischen Vorfall getroffen wurde.

Anzeige

Vorwürfe gegen den Pferdehalter aus Ratingen

Anzeige

Dem Mann wird vorgeworfen, für einen Umzug auf der „Kö“ ein Pferd eingesetzt zu haben, das für eine solche Veranstaltung ungeeignet und mangelhaft ausgebildet war. Laut den Ermittlungen soll er dem Tier Leistungen abverlangt haben, denen es körperlich und psychisch nicht gewachsen war. Zudem steht der Vorwurf im Raum, dass das Pferd bereits vor dem Umzug nicht artgerecht untergebracht worden sei. Diese Faktoren sollen zu erheblichen Schmerzen und letztlich zum Tod des Tieres geführt haben.

Anzeige

Streit um Bußgeld in Höhe von 12.500 Euro

Anzeige

Das Düsseldorfer Ordnungsamt hatte nach dem Vorfall reagiert und ein Bußgeld in Höhe von 12.500 Euro verhängt. Die Behörde stufte das Verhalten des Halters als Ordnungswidrigkeit ein. Der 70-Jährige akzeptiert diese Strafe jedoch nicht und hat Klage eingereicht. Das Amtsgericht muss nun prüfen, ob die Vorwürfe der mangelhaften Ausbildung und der nicht artgerechten Haltung haltbar sind und ob das Bußgeld in dieser Höhe rechtmäßig ist.

Anzeige

Weitere Infos und Links zum Thema:

Anzeige
Anzeige

Folge uns für mehr News & Updates:

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige