
Tipps zum Job-Start nach dem Urlaub
Nach dem Urlaub zurück in den Job? Das Düsseldorfer ifaa gibt Tipps, wie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Stress vermeiden.
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Für viele Menschen in Düsseldorf endet derzeit die Urlaubszeit, was häufig mit einem belastenden Wiedereinstieg in den Berufsalltag verbunden ist. Das Düsseldorfer Institut für angewandte Arbeitswissenschaft (ifaa) hat Empfehlungen veröffentlicht, wie Beschäftigte den ersten Arbeitstag organisieren können, um die Erholung aus dem Urlaub beizubehalten.
Strategien gegen die Aufgabenflut
Nach Einschätzung der Experten sollten sich Angestellte am ersten Arbeitstag nicht unmittelbar von einem vollen E-Mail-Postfach oder zahlreichen Terminen unter Druck setzen lassen. Stattdessen rät das ifaa dazu, sich zunächst einen umfassenden Überblick über liegen gebliebene Aufgaben zu verschaffen und klare Prioritäten zu setzen. Durch das schrittweise Vorgehen in kleinen Etappen könne eine Überforderung vermieden werden. Zudem wird empfohlen, die Anzahl der Meetings am ersten Tag gering zu halten, um ausreichend Raum für die eigene Planung und Orientierung zu haben.
Praktische Hinweise für Euren ersten Arbeitstag
Damit Eure Leistungsfähigkeit stabil bleibt und der Übergang aus der Erholungsphase gelingt, nennt das Institut folgende konkrete Schritte:
- Überblick verschaffen: Sichtet zuerst wichtige Entwicklungen und anstehende Aufgaben, bevor Ihr mit der aktiven Bearbeitung beginnt.
- Termine reduzieren: Weniger Besprechungen schaffen die notwendige Zeit für die Strukturierung des Arbeitstages.
- Aufgaben portionieren: Geht Eure Vorhaben in überschaubaren Einheiten an, um den Druck zu senken.
- Prioritäten steuern: Bearbeitet wesentliche Aufgaben zuerst und vermeidet es, Euch allein von neu eingehenden Anfragen leiten zu lassen.
- Pausen einplanen: Regelmäßige Erholungsphasen sind notwendig, um die Konzentration über den Tag zu halten.
- Wahl des Starttages: Sofern möglich, sollte der erste Arbeitstag nicht auf einen Montag gelegt werden. Ein Einstieg zur Wochenmitte verkürzt die erste Arbeitswoche und erleichtert die Umstellung.
Wie Führungskräfte unterstützen können
• Zeit zum Ankommen geben: Den Wiedereinstieg nicht unnötig verdichten.
• Orientierung schaffen: Klare Prioritäten und Ziele vermitteln.
• Erwartungen anpassen: Realistische Leistungsanforderungen formulieren.
• Informationsfluss steuern: Wesentliche Informationen bündeln und unnötige Informationsflut vermeiden.