
Steigende Kriminalität: Düsseldorfs Statistik 2025
Kriminalität in Düsseldorf stieg 2025 auf über 80.000 Fälle. Polizei plant Maßnahmen.
Veröffentlicht: Dienstag, 03.03.2026 04:49
Kriminalitätsanstieg in Düsseldorf
In Düsseldorf ist die Zahl der Straftaten im vergangenen Jahr auf über 80.000 Fälle gestiegen. Dies geht aus der Kriminalstatistik der Düsseldorfer Polizei hervor. Die Aufklärungsquote ist leicht auf 47,65% gesunken. Während Diebstahl und Betrug vermehrt digital stattfinden, sind Gewaltverbrechen wie gefährliche Körperverletzungen und Raubüberfälle angestiegen. Hierbei werden vermehrt Messer eingesetzt.
Einbrüche und Polizeimaßnahmen
Die Zahl der Tötungsdelikte ist um zwei auf insgesamt 16 Fälle gestiegen. Auch die Wohnungseinbrüche stiegen leicht an; es gab im letzten Jahr rund 1.541 Einbrüche. Miriam Brauns, die Polizeipräsidentin, bezeichnet die gestiegene Zahl gescheiterter Einbruchsversuche als positives Zeichen.
Ja, wir freuen uns als Polizei tatsächlich darüber, wenn ein Wohnungseinbruchdiebstahl tatsächlich im Versuch stecken geblieben ist, so wie wir das nennen, weil wir dann wissen, dass vielleicht unsere Prävention angekommen ist, aber auch weil technische Prävention, technische Sicherung auch bezahlbarer geworden ist für jede und jeden und da freuen wir uns drüber.
Geplant sind verstärkte Kontrollen und verdeckte Observation zur Abschreckung-
Gewaltverbrechen und Messer-Einsatz
Besonders bei Gewaltverbrechen wie Tötungsdelikten, Körperverletzung oder Sexualdelikten sind die Zahlen gestiegen. Polizeipräsidentin Miriam Brauns betonte, dass Düsseldorf trotzdem eine sichere Stadt sei.
Wir stellen in unserer Statistik natürlich immer die Anzahl der Tötungsdelikte dar, aber dazu muss man wissen, die haben nicht nur eine hohe Aufklärungsquote, sondern sehr häufig besteht oder in den allermeisten Fällen besteht tatsächlich ein Kennverhältnis zwischen Täter und Opfer. Also Botschaft ist, die normale Düsseldorferin, der normale Düsseldorfer wird nicht Opfer eines Totschlags oder eines Mordes mitten auf der Straße, mitten in der Nacht.
Das Messer wird allerdings immer häufiger zur Waffe. Und hier zeige die Statistik, dass die Hemmschwelle, Messer einzusetzen, immer weiter sinkt.