Stadt will Pop-Up-Radweg nachbessern

Der PopUp-Radweg am Rhein bleibt in der Diskussion. Während seine Kritiker versuchen, das Projekt wieder abzuschaffen, ist die Stadt in dieser Woche mit Nachbesserungen beschäftigt. Der nördliche Teil des Radwegs von der Homberger Straße bis zur Messe wird jetzt noch einmal geändert.

© Landeshauptstadt Düsseldorf/Ingo Lammert

Das hatte der Stadtrat vor zwei Wochen beschlossen. Hier haben Radfahrer bald in beide Richtungen jeweils auf der rechten Spur einen eigenen Radweg. Das Provisorium wird mit gelber Farbe auf die Fahrbahn gemalt. Baken werden dieses Mal nicht aufgestellt. Sie waren zuletzt immer wieder gefährlich verrückt worden. Während der Nachbesserung muss der PopUp-Radweg erst einmal gesperrt werden. Freitag Abend sollen die Arbeiten fertig sein. Dann können Autofahrer auch wieder wie gewohnt neben dem Radweg parken. Die provisorische Parkspur auf der Fahrbahn entfällt.

Währenddessen läuft im Netz weiterhin eine Petition gegen den Pop-Up-Radweg. Anwohner und Unternehmer Niklas Götzen ist der hat sie gestartet. Seiner Meinung nach ist der Pop-Up-Radweg nicht sicher, sondern vielmehr eine Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer. Bisher haben rund 1.500 Düsseldorfer die Petition unterschrieben. Für ein Quorum, also damit sich die zuständigen Politiker äußern müssen, fehlen über 2.000 Stimmen. Das Projekt Protected Bike Lane geht bis zum 31. August. Nach eigenen Angaben gibt die Stadt rund 70.000 Euro dafür aus.

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