
Stadt informiert über Drogenhilfe an der Eisenstraße
Welche Pläne hat die Stadt konkret für die Drogenhilfeeinrichtung an der Eisenstraße? Diese und viele weitere Fragen hat die zuständige Beigeordnete Miriam Koch bei einer Infoveranstaltung beantwortet.
Veröffentlicht: Mittwoch, 04.02.2026 04:55
Stadt wird Intransparenz vorgeworfen
Mehr als 300 Menschen sind am Abend gekommen - die meisten Anwohnende der Eisenstraße. Sie werfen der Stadt auch Intransparenz vor und hätten sich schon früher eine Infoveranstaltung gewünscht. Miriam Koch sagt dazu, an der Kommunikation könne sicher noch gearbeitet werden:
Konsumräume und Hilfe geplant
Bis zu 60 drogenabhängige Menschen sollen künftig im Drogenhilfezentrum an der Eisenstraße in Oberbilk betreut werden. Aktuell werden in dem Gebäude bis zu 130 Personen betreut - das neue Konzept mache eine Reduzierung der verfügbaren Plätze notwendig, so Koch. Aktuell wird das Gebäude noch als Winter-Notunterkunft für obdachlose Menschen genutzt. Das soll sich aber spätestens im März ändern:
Das neue Konzept sieht vor, dass schwer suchtabhängige Menschen in den Räumlichkeiten der Einrichtung Crack konsumieren und auch in kleinsten Mengen damit handeln dürfen - so sollen Konsum und Verkauf aus dem öffentlichen Raum verschwinden.
Nächste Infoveranstaltung im März
Die nächste Infoveranstaltung ist für März geplant. Außerdem soll es eine Art "Tag der offenen Tür" in der Eisenstraße geben, wenn diese nicht mehr bewohnt ist. Dabei sei auch eine Veranstaltung speziell für Kinder denkbar - um auch auf die Bedenken der Schülerinnen und Schüler altersgerecht einzugehen.