
Stadt geht gegen Hamsterkäufe vor
Die Stadt geht in der Corona-Krise jetzt gegen Hamsterkäufe vor. Sie hat eine Allgemeinverfügung erlassen. Darin werden Geschäfte verpflichtet, Produkte nur noch in haushaltsüblichen Mengen abzugeben.
Veröffentlicht: Dienstag, 31.03.2020 14:13
Toilettenpapier, Nudeln, Seife und Dosentomaten - das sind die Dinge, die wir Deutschen in der Corona-Krise in nie dagewesenen Mengen kaufen. Deshalb gucken viele andere, die diese Dinge wirklich brauchen, immer öfter in die Röhre. Das ist aber nicht der Grund für die Stadt, die neue Anordnung zu treffen. Ihr geht es um die Schutzabstände, die durch Hamsterkäufe angeblich nicht mehr eingehalten werden und damit den hygienisch einwandfreien Betrieb der Läden stören. Die Verordnung soll also die Ausbreitung des Corona-Virus bremsen und nicht dafür sorgen, dass jeder Klopapier bekommt. Das könnte aber eine Folge sein.