
Stadt Düsseldorf und RKI melden 2.554 Neuinfektionen
Die Zahl der binnen eines Tages ans Robert Koch-Institut übermittelten Corona-Neuinfektionen ist auf den nächsten Höchststand gestiegen. Die Gesundheitsämter haben knapp 249.000 Fälle gemeldet. Die Wocheninzidenz liegt bei 1.349.
Veröffentlicht: Freitag, 04.02.2022 05:47
In seinem aktuellen Wochenbericht weist das RKI zudem Befürchtungen zurück, die registrierten Infektionszahlen bildeten das tatsächliche Infektionsgeschehen nicht mehr ab. Auch wenn nicht jeder Einzelfall erfasst werde - die Entwicklung der Zahlen sei sicher einzuschätzen, heißt es. Auch in Düsseldorf sind die Zahlen inzwischen wieder belastbar. Der Rückstau bei den Meldungen sei behoben, das hat OB Keller gesagt. Die Zahl der registrierten Corona-Neuinfektionen in Düsseldorf ist laut RKI in den vergangenen 24 Stunden um 2.554 gestiegen. Das ist in etwa das Niveau des Vortages. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt mittlerweile bei 2.201,7 - und damit knapp 40 Punkte über dem bisherigen Höchstwert am Vortag. Stadt und RKI melden zudem einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Bundesweit lag die Hospitalisierungs-Inzidenz am Donnerstag bei 5 - und ist damit so hoch wie seit Weihnachten nicht mehr. Insbesondere auf der Normalstation in den Krankenhäusern wird es voller. Die Hospitalisierungs-Inzidenz spiegelt die binnen sieben Tagen verzeichneten Neuaufnahmen von positiv getesteten Patienten unter 100.000 Einwohnern wider. Unter diesen Personen sind auch solche, die nicht wegen Corona in die Klinik gekommen sind, dort aber positiv getestet wurden und isoliert werden müssen. Zur Lage in Düsseldorf: Auch in unserer Stadt füllen sich die Normalstationen der Kliniken mit Corona-Patienten: Laut aktueller Statistik (Stand 03. Februar 2022) liegen 260 von ihnen im Krankenhaus, davon 30 auf Intensivstationen. Auf den Intensivstationen machen sich die Rekord-Inzidenzen also nicht bemerkbar. Aktuell sind rund 10 Prozent der verfügbaren Intensivbetten mit Covid-Patienten belegt. Insgesamt sind die Intensivstationen laut DIVI-Intensivregister zu 97 Prozent ausgelastet. Die Krankenhäuser stehen zudem unter zusätzlichem Druck, weil einige Mitarbeiter selbst infiziert oder als Kontaktpersonen in Quarantäne sind.