
Silvester: Polizei und Feuerwehr ziehen positive Bilanz
Der Jahreswechsel in unserer Stadt ist laut Polizei, Feuerwehr und Stadt ruhiger verlaufen als im letzten Jahr (2024/25). Laut der Polizei gab es keine verletzten Einsatzkräfte. Gegen Verstöße konnte schnell vorgegangen werden.
Veröffentlicht: Freitag, 02.01.2026 04:27
Verstöße gegen Feuerwerksverbot in Altstadt
Laut Polizei und der Stadt gab es auch in diesem Jahr wieder Verstöße gegen das Feuerwerksverbot in der Altstadt. Insgesamt waren es 114 Fälle, bei denen Menschen in der Verbotszone Feuerwerk dabei hatten. Im letzten Jahr waren es rund 30 mehr. In diesem Jahr konnten im Vergleich zum letzten Jahr mehr als dreimal so viele Feuerwerkskörper in den Verbotszonen vom Ordnungsamt und der Polizei sichergestellt werden (dieses Jahr 7.832, letztes Jahr 2.539).
Versuchtes Tötungsdelikt auf der Bolker Straße
Zum Jahreswechsel war es laut Polizei besonders auf dem Burgplatz sehr voll, aber überwiegend friedlich. Später in der Nacht sei es vor allem durch viel Alkohol zu Streits, Randale und Körperverletzungen gekommen. Außerdem gab es am frühen Morgen auf der Bolker Straße ein versuchtes Tötungsdelikt. Ein Mann wurde mit einer Stichwaffe und Flaschen lebensgefährlich verletzt. Ein junger Mann und zwei weitere Tatverdächtige konnten festgenommen werden. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln jetzt.
Weitere Polizeikontrollen zum Jahreswechsel
Neben den Kontrollen in der Altstadt war die Polizei auch verstärkt mit Einsatzteams in Bilk, Eller, Wersten und Hassels unterwegs. Hier hatte es in den letzten Jahren immer wieder Probleme gegeben. Und auch auf den Straßen gab es mehr Kontrollen, zum Beispiel an der Oberkasseler Brücke, wo mehrere Personen ihre Autos einfach auf der Fahrbahn stehen ließen, um das Feuerwerk anzusehen.
Feuerwehr musste seltener ausrücken
Die Düsseldorfer Feuerwehr musste in der Silvesternacht etwas seltener ausrücken als im letzten Jahr. Das hat die Stadt jetzt mitgeteilt. Insgesamt zählte die Feuerwehr bis Donnerstagmorgen (02.01.2026) 95 Einsätze. Im Vorjahr (2025) waren es noch mehr als 140. Am häufigsten musste die Feuerwehr laut Stadt wegen brennender Papier- oder Müllcontainer ausrücken.
Kellerbrand in Garath
In Garath gab es gegen 1 Uhr nachts einen Kellerbrand. 12 Menschen mussten medizinisch betreut und zwei ins Krankenhaus gebracht werden. Rettungskräfte und Notarzt mussten ungefähr so oft wie im letzten Jahr ausrücken. Nach jetzigem Stand (01. Januar, 11 Uhr) gab es diesmal aber keine Verletzungen im Zusammenhang mit Feuerwerkskörpern.