"Sicher.mobil.leben" - Länderübergreifende Kontrollen mit Schwerpunkt gewerblicher Güterverkehr - Eine kurze Bilanz der

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Mehrere Dutzend Beamte der Autobahnpolizei und des Verkehrsdienstes der Polizei Düsseldorf kontrollierten gestern (12. September 2019) in der Zeit von 9.30 bis 15.00 Uhr gemeinsam mit Kräften der Bundespolizei, der Bezirksregierung Düsseldorf und des Veterinäramts Kleves, eingebettet in eine länderübergreifende Verkehrssicherheitsaktion unter dem Themenschwerpunkt "Brummis im Visier", insbesondere Fahrzeuge des gewerblichen Güterkraftverkehrs.

Die "Brummis" wurden vor allem in Kontrollstellen auf den beiden Parkplätzen Neufelder Heide an der A 40 überprüft. Auf der A 40 bei Kerken in Richtung Venlo wurde der Sicherheitsabstand von Lkw-Fahrern mittels Videoabstandstechnik überwacht. Parallel wurden Zivilfahnder der Autobahnpolizei zwischen dem Grenzübergang Straelen und dem Autobahnkreuz Moers zur Kriminalitätsbekämpfung eingesetzt. Die Einsatzkräfte lotsten 125 Schwerlastfahrzeuge zu den Kontrollstellen. Dabei wurden 79 Verstöße gegen Sozial-, Fahrerlaubnis-, Technik- und Ladungsvorschriften sowie gegen spezifische Verordnungen durch die eingesetzten Beamten und Mitarbeiter der Fachdienststellen festgestellt und zur Anzeige gebracht. Bei der Abstandsüberwachung erfasste die Messtechnik rund 110 Verdachtsfälle.

Ein 37-jähriger Mann aus Polen, auf dem Weg von den Niederlanden nach Dortmund, überholte mit seinem Fahrzeuggespann (Sprinter und zweiachsiger Anhänger) im Überholverbot. Bei der anschließenden Kontrolle sprangen den Beamten erhebliche Mängel an der Karosserie und der Bremsanlage des Zugfahrzeugs ins Auge. Die anschließende Untersuchung bei einem Sachverständigen ergab 25 teils erheblichen Mängeln. Aufgrund der Schwere der Mängel an der Bremsanlage (poröse Schläuche, verschlissene Bremsscheiben und Bremsklötze) und der ausgeschlagenen Lenkanlage wurde das Fahrzeug als verkehrsunsicher eingestuft und die Weiterfahrt untersagt.

Ein weiterer Fahrer, ein 43-Jähriger aus Polen, transportierte mit seinem Fahrzeugtransporter insgesamt neun Gebrauchtwagen von Dortmund nach Antwerpen, von wo aus diese nach Nordafrika verschifft werden sollten. Der Transporter wies zunächst eine unzulässige Höhe von 4,20 Meter auf. Die weitere Überprüfung ergab, dass in einem der aufgeladenen Fahrzeuge unzulässig Elektroschrott verstaut wurde, was den Verdacht einer Straftat nach dem Abfallgesetz begründete. Weitere Ermittlungen wurden durch das zuständige Fachdezernat der Bezirksregierung Düsseldorf übernommen. Das Fahrzeug mit dem Elektroschrott wurde sichergestellt. Einsatzkräfte der Bundespolizei nahmen einen 55-jährigen Mann mit albanischer Staatsbürgerschaft fest, der zur Abschiebung ausgeschrieben war. Er wurde vorläufig festgenommen und dem zuständigen Ausländeramt überstellt.

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