
Sicherheit: Rheinbahn testet neues System
Auf der Strecke nach Holthausen setzt die Rheinbahn eine neue Sicherheitstechnik ein. Das System überwacht das Tempo der Bahnen und kann im Notfall automatisch bremsen.
Veröffentlicht:
Die Rheinbahn hat auf der Stadtbahnstrecke in Richtung Holthausen eine neue Sicherheitstechnik installiert. Zum Einsatz kommt dort ab sofort eine sogenannte Koppelspule, die als Teil eines technischen Überwachungssystems die Fahrten der Bahnen dauerhaft kontrolliert.
Funktionsweise der Geschwindigkeitskontrolle
Das System überwacht die Geschwindigkeit der Fahrzeuge auf der Strecke. Sollte eine Bahn das vorgegebene Tempo überschreiten, reagiert die Technik in mehreren Stufen:
- Zunächst erfolgt eine akustische und optische Warnung im Fahrerstand.
- Erfolgt daraufhin keine Reaktion, verhindert das System eine weitere Beschleunigung.
- In einer Gefahrensituation kann die Technik zudem eine automatische Bremsung einleiten.
Teil der Sicherheitsstrategie 2030
Die Einführung der Koppelspule ist nach Angaben der Rheinbahn ein Baustein der „Sicherheitsstrategie 2030“. Das Verkehrsunternehmen reagiert damit auf schwere Unfälle, die sich in den vergangenen Monaten ereignet haben. Ziel ist es, die technische Sicherheit im Fahrbetrieb weiter zu erhöhen.
Mögliche Ausweitung auf andere Stadtteile
Aktuell wird die neue Technik im Regelbetrieb auf der Strecke nach Holthausen erprobt. Sollte sich das System dort bewähren, prüft die Rheinbahn den Einsatz auf weiteren geeigneten Stadtbahnstrecken im Düsseldorfer Stadtgebiet.