
Sammelklage gegen Amazon-Prime gestartet
Wer seit mehr als drei Jahren ein Amazon-Prime Abo hat, könnte jetzt 60 Euro wiederbekommen. Die Verbraucherzentrale NRW mit Sitz in Düsseldorf hat eine Sammelklage gegen den Online-Händler gestartet.
Veröffentlicht: Mittwoch, 14.01.2026 05:02
Preiserhöhung ohne Zustimmung: Klage eingereicht
Die Verbraucherzentrale NRW hält die Preiserhöhung von knapp 21 (20,90) Euro im Jahr 2022 für rechtswidrig, da die ausdrückliche Zustimmung der Kundinnen und Kunden gefehlt habe. Betroffene können sich ab sofort kostenlos im Klageregister des Bundesamts für Justiz eintragen.
So funktioniert die Sammelklage
Wer sich nicht sich unsicher ist, ob er oder sie auch zu den Betroffenen zählt, kann bei der Verbraucherzentrale einen "Klage-Check" machen. Danach reicht der kostenlose Eintrag im Klageregister des Bundesamts für Justiz. Bei Erfolg der Klage könnten bis zu 60 Euro pro Person erstattet werden. Auch für die Werbequote bei Prime Video läuft eine eigene Sammelklage.