
Rocker-Razzia in NRW: Erste Bilanz der Polizei
Nach der Groß-Razzia gegen Rocker-Kriminalität in NRW hat die Polizei eine erste Bilanz vorgelegt. Sichergestellt wurden Waffen, Drogen und Vermögen.
Veröffentlicht: Dienstag, 28.04.2026 15:11
Nach der heutigen Groß-Razzia gegen Rocker-Kriminalität in NRW hat die Polizei eine erste Bilanz gezogen. Demnach wurden Gegenstände und Vermögen im Wert von mehreren hunderttausend Euro sichergestellt. An dem Einsatz waren rund 1.200 Kräfte beteiligt. Durchsucht wurden Häuser in 28 Städten, darunter Düsseldorf, Duisburg, Dortmund, Köln, Erkrath und Neuss.
Waffen, Fahrzeuge und Bargeld sichergestellt
Nach Angaben der Polizei wurden unter anderem zehn Motorräder, neun Schusswaffen, drei Autos, Drogen und eine sechsstellige Summe Bargeld sichergestellt oder beschlagnahmt. Nach dem bisherigen Stand wurde bei dem Einsatz an keinem der durchsuchten Objekte eine betroffene Person verletzt.
Düsseldorfer Polizei führte den Einsatz
Die Düsseldorfer Polizei hatte bei der Groß-Razzia die Federführung. Zuvor hatte NRW-Innenminister Herbert Reul einen Ableger der Hells Angels in Leverkusen verboten. Auf einer Pressekonferenz am Vormittag sagte er, wer mit Waffen, Drogen, Gewalt und Einschüchterung Geld verdiene, müsse jederzeit damit rechnen, dass die Polizei morgens im Schlafzimmer stehe.