
Rheinkirmes: Anzeige nach möglichem Karussell-Zwischenfall
Auf der Rheinkirmes kam es zu Zwischenfällen am „Breakdancer“ und an einer Schießbude. In beiden Fällen wurde Anzeige erstattet - die Polizei in Oberkassel prüft nun die Hintergründe.
Veröffentlicht: Donnerstag, 23.07.2026 03:23
Zwei Zwischenfälle auf der Rheinkirmes in Oberkassel beschäftigen derzeit die Polizei. Im Fokus steht dabei insbesondere ein Vorfall auf einem Fahrgeschäft im Bereich der Radschlägerstraße an der Oberkasseler Brücke.
Ermittlungen nach Vorfall am „Breakdancer“
Ein 11-jähriges Mädchen soll zu Beginn einer Fahrt mit dem Karussell „Breakdancer“ nicht ordnungsgemäß gesichert gewesen sein. Nach Angaben der Mutter hat das Kind dabei Verletzungen am Rücken erlitten. Die Polizei bestätigte, dass eine Anzeige gegen den Betreiber des Karussells vorliegt. In den sozialen Netzwerken wird der Vorfall kontrovers diskutiert. Während einige Kommentatoren die Verantwortung bei der Begleitperson sehen, weisen andere darauf hin, dass das Fahrgeschäft aus technischer Sicht nur bei geschlossenen Sicherungsbügeln starten könne. Die Polizei prüft nun, ob ein technischer Fehler oder ein menschliches Versagen vorliegt und wie es zu den Verletzungen kommen konnte.
Verletzung an einer Schießbude
Ein weiterer Fall auf dem Kirmesgelände wird ebenfalls von den Ermittlern untersucht. Ein Passant wurde im Bereich einer Schießbude verletzt. Er war nach derzeitigem Kenntnisstand nach einem Schuss von einem Splitter getroffen worden. Auch in diesem Fall laufen die Ermittlungen zum genauen Hergang des Geschehens.