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Mottowagen beim Karneval: Putin und Trump, die sich zum Hitler-Stalin-Pakt 2.0 die Handreichen und dabei die Ukraine zerquetschen.
© Antenne Düsseldorf
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Prozess gegen Jacques Tilly in Moskau verschoben

Das Strafverfahren gegen den Düsseldorfer Bildhauer Jacques Tilly in Moskau ist auf den 28. Januar verschoben worden. Grund für die Verzögerung ist die Abwesenheit der Pflichtverteidigerin, die sich aktuell auf Dienstreise befindet.

Veröffentlicht: Dienstag, 30.12.2025 11:23

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Tilly muss sich wegen seiner Karnevalswagen mit Putin-Karikaturen vor Gericht verantworten. Der Vorwurf: Verunglimpfung russischer Staatsorgane.

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Schwammiges Gesetz und harte Strafen

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Das zugrunde liegende Gesetz gilt als schwammig und lässt viel Interpretationsspielraum. Tilly drohen entweder hohe Geldstrafen oder sogar bis zu zehn Jahre Haft. Der Prozess findet ohne den Bildhauer statt. Beim Auftakt waren jedoch mehrere Vertreter der deutschen Botschaft als Beobachter im Gericht anwesend.

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Tillys Reaktion nach der Voranhörung

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Nach der nicht öffentlichen Voranhörung am 24. Dezember erklärte Jacques Tilly gegenüber der Deutschen Presse-Agentur, dass er Drohungen gewohnt sei und keine Angst habe. „Nur kann ich jetzt nicht mehr in bestimmte Länder reisen, die möglicherweise ein Auslieferungsabkommen mit Russland haben“, sagte Tilly. Er betonte jedoch, dass dies im Vergleich zu den Opfern unter den inhaftierten russischen Oppositionellen gering sei. Tilly zeigte sich solidarisch mit denjenigen, die in Russland für ihre Überzeugungen kämpfen und dafür große persönliche Opfer bringen.

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