
Prozess gegen DSSQ-Aktivisten am Amtsgericht
Heute Mittag (10. Januar 2026) findet am Amtsgericht Düsseldorf ein Prozess gegen zwei Aktivisten des Bündnisses Düsseldorf stellt sich Quer (DSSQ) statt. Ihnen wird vorgeworfen, zwei AfD-Mitglieder während des Kommunalwahlkampfes beleidigt und bedroht zu haben.
Veröffentlicht: Sonntag, 11.01.2026 18:49
Vorwürfe und Reaktionen des Bündnisses
Bei einer Veranstaltung am Oberbilker Markt soll einer der Angeklagten den Düsseldorfer Kreissprecher der AfD einen "Affen" genannt haben. Außerdem sollen die Aktivisten gesagt haben, dass sich AfD-Kandidaten nur unter Polizeischutz nach Oberbilk trauen würden. Das Bündnis ruft zur Solidarität mit den Angeklagten auf und kritisiert, dass die AfD mit juristischen Mitteln antifaschistischen Protest einschüchtern wolle.
Kritik an der AfD und Forderung nach Zivilcourage
Gleichzeitig nennt das Bündnis in einem Post Beispiele, denen zufolge die AfD selbst immer wieder mit rassistischen und menschenverachtenden Äußerungen auffällt. Zivilcourage dürfe nicht bestraft werden, heißt es in einem Statement.