
Protest an Uni Düsseldorf gegen Vorlesung zu Trans-Identität
An der Heinrich-Heine-Universität gibt es heute Proteste gegen eine Vorlesung zu Trans-Identität. Studierendenverbände fordern die Absage, während die Professorin die Kritik zurückweist.
Veröffentlicht: Dienstag, 21.07.2026 03:31
An der Heinrich-Heine-Universität (HHU) in Düsseldorf kommt es am heutigen Dienstag (21. Juli 2026) zu Protesten gegen eine öffentliche Vorlesung. Im Zentrum der Kritik steht die Veranstaltung der Professorin Ute Bayen zum Thema „Entwicklung von Trans-Identität“.
Kritik durch Studierendenverbände und AStA
Mehrere studentische Gruppen rufen zum Protest auf und fordern die Absage der Vorlesung. Zu den Kritikern gehören unter anderem der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) sowie die Verbände „Campusgrün“, der „Sozialistisch-Demokratische Studierendenverband Düsseldorf“, der „Ring Christlich-Demokratischer Studenten“ und die Juso-Hochschulgruppe.
Die Verbände werfen der Professorin vor, in der Vorlesung Thesen vertreten zu wollen, nach denen „Trans-Ideologien“ wissenschaftlich nicht haltbar seien und eine Gefährdung für Kinder und Jugendliche darstellten. Die Kritiker bezeichnen diese Aussagen als menschenfeindlich sowie wissenschaftlich falsch und fordern neben der Absage auch Konsequenzen für die Professorin.
Position der Professorin
Professorin Ute Bayen hat sich gegenüber der Rheinischen Post zu den Vorwürfen geäußert. Nach ihren Angaben soll die Vorlesung einen Überblick über den aktuellen Stand der psychologischen Forschung vermitteln. Dabei wolle sie sowohl bestehende Forschungslücken als auch wissenschaftliche Kontroversen thematisieren. Ein Einlenken bezüglich der Forderungen nach einer Absage der Veranstaltung liegt bisher nicht vor.