
Pferdetod auf der Kö: Halter nach Schützenumzug freigesprochen
Nach dem Tod eines Pferdes bei einem Schützenumzug auf der Königsallee ist der Halter heute freigesprochen worden. Dem 70-Jährigen war vorgeworfen worden, gegen das Tierschutzgesetz verstoßen zu haben.
Veröffentlicht: Freitag, 27.03.2026 15:52
Die Richterin am Amtsgericht erklärte, der Halter habe nicht erkennen können, dass sein 19 Jahre altes Pferd für den Einsatz ungeeignet war. Zuvor hatte der Mann Einspruch gegen ein Bußgeld der Stadt in Höhe von 12.500 Euro eingelegt.
Herzschwäche als Ursache festgestellt
Eine Obduktion des Tieres hatte eine erhebliche Herzschwäche ans Licht gebracht. Die Stadt hatte das Bußgeld ursprünglich verhängt, doch das Gericht folgte dieser Argumentation im heutigen Urteil nicht.
PETA fordert Verbot von Pferden
Die Tierschutzorganisation PETA, die die Anzeige erstattet hatte, reagierte prompt auf den Freispruch. Sie fordert die Stadt nun auf, Pferde bei Schützen- und Karnevalsumzügen generell zu verbieten, um solche Vorfälle künftig zu verhindern.