
Panzergranate in Kalkum gesprengt
In Kalkum wurde am Nachmittag eine Panzergranate aus dem Zweiten Weltkrieg erfolgreich gesprengt. Erfahrt hier alles zu den Sperrungen, der Evakuierung und der Entwarnung.
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Im Stadtteil Kalkum wurde am heutigen Mittwochnachmittag (5. August 2026) eine Panzergranate aus dem Zweiten Weltkrieg erfolgreich gesprengt. Der Fund war zuvor bei Sondierungsarbeiten an der Kalkumer Schlossallee in Höhe der Zeppenheimer Straße gemacht worden. Die kontrollierte Sprengung durch die Experten erfolgte um 16:20 Uhr.
Evakuierung und Betreuung vor Ort
Für die Durchführung der Sprengung richtete die Stadt einen Sicherheitsradius von 300 Metern um den Fundort ein. Rund 120 Anwohnerinnen und Anwohner mussten deshalb vorübergehend ihre Häuser verlassen.
- Betreuungsstelle: Im Theodor-Fliedner-Gymnasium wurde eine Anlaufstelle für Euch eingerichtet. Sechs Personen und ein Hund nutzten dieses Angebot während des Einsatzes.
- Service: Etwa zehn Personen informierten sich über den aktuellen Stand beim eingerichteten Gefahrentelefon.
Umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen
Um die Auswirkungen der kontrollierten Explosion zu minimieren, wurde die Granate nach Angaben der Stadt mit rund 100 Tonnen Sand abgedämpft. Zudem kam es zu Einschränkungen im Luftverkehr: Für die Dauer der Sprengung wurde der Flugbetrieb am Düsseldorfer Flughafen kurzzeitig eingestellt.
Ende des Einsatzes und beteiligte Kräfte
Unmittelbar nach der erfolgreichen Sprengung konnten die Straßensperrungen im Stadtteil wieder aufgehoben werden. Insgesamt waren rund 80 Einsatzkräfte an den Maßnahmen beteiligt. Dazu gehörten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von:
- Ordnungsamt, Feuerwehr und Polizei
- Stadtwerken und Rheinbahn
- Hilfsorganisationen
- Amt für Verkehrsmanagement
Nach der Entwarnung der Experten konnten alle Bewohnerinnen und Bewohner wieder in ihre Häuser zurückkehren.