
Oper: 25 Millionen Euro für altes Opernhaus
Damit der Betrieb an der Heinrich-Heine-Allee gesichert bleibt, investiert Düsseldorf fast 25 Millionen Euro in das alte Opernhaus. Erfahrt hier alle Details zu den Bauplänen.
Veröffentlicht: Mittwoch, 20.05.2026 03:33
Damit der Spielbetrieb der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf auch in den kommenden Jahren fortgesetzt werden kann, plant die Stadt Investitionen in Höhe von fast 25 Millionen Euro für das bestehende Opernhaus an der Heinrich-Heine-Allee. Dies geht aus einer aktuellen Verwaltungsvorlage hervor, die derzeit in den politischen Gremien beraten wird. Ziel der Maßnahmen ist es, den Standort technisch zu sichern, bis der geplante Neubau am Wehrhahn fertiggestellt ist.
Erhöhung der Mittel für Instandhaltung
Die Stadtverwaltung sieht vor, die jährlichen Mittel für die laufende Instandhaltung bis zum Jahr 2030 auf 1,5 Millionen Euro anzuheben. Diese Gelder sollen für regelmäßige Wartungsarbeiten und kleinere Instandsetzungsmaßnahmen verwendet werden, wie beispielsweise die Pflege des Bühnenbodens. Damit soll gewährleistet werden, dass das Gebäude trotz seines Alters den Anforderungen eines modernen Kulturbetriebs weiterhin gerecht wird.
Dringend notwendige Reparaturen geplant
Zusätzlich zu den laufenden Kosten sind investive Maßnahmen für knapp 18 Millionen Euro vorgesehen. Diese betreffen laut Vorlage verschiedene technische und bauliche Bereiche des Hauses:
- Heizungs- und Kältetechnik: Die Anlagen müssen modernisiert werden, um einen störungsfreien Betrieb zu ermöglichen.
- Dach des Foyers: Hier sind umfangreiche Reparaturen zur Sicherung der Bausubstanz geplant.
Zeitplan und Ausblick auf den Neubau
Der Düsseldorfer Stadtrat soll im Juni über die Bereitstellung dieser Mittel abstimmen. Die Investitionen sind notwendig, da die Fertigstellung der neuen Oper am Wehrhahn erst für das kommende Jahrzehnt vorgesehen ist. Bis dahin bleibt das Haus an der Heinrich-Heine-Allee die zentrale Spielstätte.