
Olympia-Aus: Enttäuschung in Düsseldorf
Der DOSB setzt bei der Olympia-Bewerbung auf München statt auf Rhein-Ruhr. In Düsseldorf ist die Enttäuschung groß.
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Düsseldorf ist als möglicher Austragungsort für die Olympischen Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 aus dem Rennen. Die Stadt hatte sich gemeinsam mit weiteren Städten der Rhein-Ruhr-Region beworben. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat sich am Wochenende für München entschieden. Die Stadt geht damit für Deutschland in den internationalen Wettbewerb.
Enttäuschung über das Olympia-Aus für Rhein-Ruhr
Die Entscheidung enttäuscht Düsseldorfs Oberbürgermeister Stephan Keller und die Stadt. Bis zuletzt sei es knapp gewesen, sagt Gregor Berghausen, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Düsseldorf. Das zeige, welches Potenzial in der Rhein-Ruhr-Region stecke. Städte und Wirtschaft sollten weiter gemeinsam an Zielen arbeiten - etwa bei internationaler Sichtbarkeit, Infrastruktur und Großveranstaltungen.
Weitere Sportereignisse in Düsseldorf geplant
Auch Oberbürgermeister Keller blickt trotz der Enttäuschung optimistisch auf die sportliche Zukunft Düsseldorfs. 2027 finden in der Stadt Spiele der Eishockey-WM statt. Für 2029 sind zudem Spiele der Frauen-Fußball-EM in Düsseldorf geplant.