
OB Geisel korrigiert Einschätzung zu Rheinbad-Randalierern
In der Diskussion um die Schließung des Rheinbades am vergangenen Freitag hat OB Thomas Geisel seine Einschätzung korrigiert, es habe sich bei den Rädelsführern um eine Jugendbande überwiegend nordafrikanischer Herkunft gehandelt.
Veröffentlicht: Dienstag, 30.07.2019 03:48
Eine Anzeige habe es gegen einen 16jährigen gegeben, der einen deutschen Pass besitze. Er hatte die Schichtleiterin des Bades beleidigt und bedroht. Der Jugendliche war Teil einer Gruppe von etwa 15 Personen. Er hatte sich ohne Gegenwehr aus dem Bad bringen lassen. Danach hätten andere aus der Gruppe, vermeintlich aus Solidarität mit dem 16jährigen, die Rutsche und Springanlage okkupiert. Weitere Jugendliche stießen später hinzu. Darauf hin habe man die Polizei zur Unterstützung hinzugezogen und sich dann für die Räumung des Bades entschieden, sagte Roland Kettler von der Bädergesellschaft. Um so etwas künftig zu vermeiden gilt seit dem Wochenende eine Ausweispflicht, um in das Rheinbad zu kommen. Außerdem wird das Gelände videoüberwacht.