
Neue Drogenhilfe-Einrichtung in der Eisenstraße
Das städtische Projekt "Sicherheit im Bahnhofsumfeld" soll bald einen großen Schritt nach vorne machen. Die Stadt Düsseldorf plant, in der Eisenstraße eine Einrichtung für drogen-, vor allem crackabhängige Menschen zu eröffnen. Ziel ist es, den Konsum und Verkauf von der Straße in das Gebäude zu verlagern, wo Betroffene medizinisch betreut und beraten werden können. So soll der öffentliche Raum sicherer werden.
Veröffentlicht: Dienstag, 27.01.2026 16:23
Sorgen und Proteste der Anwohnenden
Viele Anwohnende befürchten jedoch, dass sich die Eisenstraße zu einem Hotspot für drogenabhängige Menschen entwickeln könnte. Sie haben Angst, dass der Drogenkonsum dann auch vor der Unterkunft zunimmt. Michael Harbaum von der Düsseldorfer Drogenhilfe widerspricht diesen Befürchtungen und betont, dass das Konzept an der Eisenstraße anders ist als an der Flurstraße.
Erfolgreiche Vorbilder und mehr Sicherheit
Im Kontaktcafé Flurstraße ist der Drogenkonsum nicht erlaubt, weshalb viele auf die Straße ausweichen. In der geplanten Einrichtung an der Eisenstraße soll der Konsum jedoch im Gebäude möglich sein – ähnlich wie in der Unterkunft für drogenabhängige Wohnungslose an der Markensstraße. Dort gab es laut Harbaum bislang keine Beschwerden von Anwohnenden. Das Projekt soll so für mehr Sicherheit im Bahnhofsumfeld sorgen.