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Präsident Andreas Ehlert, Jahresbestmeisterin Astrid Fedder, Bundesminister Dr. Karsten Wildberger, Landeswirtschaftsministerin Mona Neubaur und Staatssekretär Thomas Jarzombek MdB stehen vor einem Aufsteller mit dem Text "Meisterfeier 2026"
© Wilfried Meyer
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Meisterfeier im Dome: "KI ersetzt keinen Meister"

Über 900 neue Meisterinnen und Meister haben im Düsseldorfer PSD-Dome ihren Abschluss gefeiert. Sie fordern von der Politik deutlich mehr Optimismus für die Zukunft.

Veröffentlicht: Montag, 15.06.2026 10:12

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Die Handwerkskammer Düsseldorf hat am Samstag zur 77. Zentralen Meisterfeier eingeladen. Rund 2.500 Gäste versammelten sich im PSD-Dome, um die Leistungen von 905 Absolventinnen und Absolventen aus der Region Rhein, Ruhr und Wupper zu würdigen. Es war die größte Saalveranstaltung des deutschen Handwerks. Die Stimmung unter den neuen Meisterinnen und Meistern war festlich, doch sie sendeten auch eine deutliche Botschaft an die Politik: „Optimismus zurückbringen“.

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Handwerk fordert Abbau von Bürokratie

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Kammerpräsident Andreas Ehlert nutzte die Bühne für deutliche Worte in Richtung der politischen Entscheidungsträger. Er mahnte an, dass hohe Steuern, steigende Sozialabgaben und eine ausufernde Bürokratie junge Gründerinnen und Gründer unnötig ausbremsen würden. Der Staat müsse endlich schneller und digitaler werden, um die Wirtschaft nachhaltig zu entlasten. Eine konkrete Forderung der Kammer betraf zudem das Meister-BAföG, das laut Ehlert endlich vollständig digital umgesetzt werden müsse, um den Nachwuchs effektiv zu unterstützen.

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KI kann den Meister nicht ersetzen

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Auch der Minister für Digitales und Staatsmodernisierung Karsten Wildberger war vor Ort und wandte sich an die neuen Führungskräfte im Handwerk. Er betonte in seiner Rede, dass auch künstliche Intelligenz einen echten Meister niemals ersetzen könne. Wildberger versprach zudem, den Abbau von bürokratischen Hürden weiter voranzutreiben, um den Wirtschaftsstandort zu stärken. Dies ist ein wichtiges Signal für die Zukunft der Branche, da laut Erhebungen der Kammer bereits etwa die Hälfte der frischgebackenen Meisterinnen und Meister eine eigene Firmengründung plant.

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