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Linke will Luisen-Gymnasium vor Verkauf retten
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Linke will Luisen-Gymnasium vor Verkauf retten

Die Linke will das Luisen-Gymnasium an der Kö vor dem Verkauf retten und fordert, das denkmalgeschützte Gebäude zuerst städtisch zu nutzen.

Veröffentlicht: Freitag, 17.04.2026 11:27

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Die Linke will das frühere Luisen-Gymnasium an der Kö vor dem Verkauf retten. Die Stadt plant, das denkmalgeschützte Gebäude für mindestens 27,5 Millionen Euro an Investoren zu verkaufen. Vorgesehen sind dort unter anderem Einzelhandel, Wohnungen, Büros oder ein Hotel. Die Linke kritisiert diese Pläne scharf und fordert, das Gebäude zunächst für städtische Zwecke zu prüfen.

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Kritik am geplanten Verkauf des Luisen-Gymnasiums

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Die Linke wirft der Stadtspitze vor, den Denkmalschutz zu unterlaufen. In der Verwaltungsvorlage weise die Stadt Investoren demnach ausdrücklich darauf hin, welche Teile des Gebäudes nicht unter Schutz stehen. Für die Partei ist das ein deutliches Signal an mögliche Käufer.

Aus Sicht der Linken darf ein denkmalgeschütztes Gebäude an so prominenter Stelle nicht vorschnell verkauft werden. Deshalb fordert sie, den Verkauf vorerst zu stoppen.

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Linke sieht Nutzung durch die Stadt als Alternative

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Außerdem argumentiert die Partei, dass die Stadt jedes Jahr rund 26,5 Millionen Euro für die Miete von Büroflächen ausgibt. Das frühere Luisen-Gymnasium könnte nach Ansicht der Linken dazu beitragen, diese Kosten zu senken.

Deshalb beantragt die Partei, zunächst eine Nutzung für städtische Zwecke zu prüfen. Falls das wirtschaftlich nicht sinnvoll sein sollte, soll das Grundstück stattdessen in Erbpacht vergeben werden. Nächste Woche befasst sich der Planungsausschuss mit dem Thema, am 7. Mai entscheidet der Stadtrat.

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