
Landgericht Düsseldorf: Haftstrafe nach Messerattacke in Bilk
Nach einer lebensgefährlichen Messerattacke in Düsseldorf-Bilk hat das Landgericht das Urteil gesprochen. Der Angeklagte muss für vier Jahre ins Gefängnis.
Veröffentlicht: Dienstag, 21.04.2026 03:07
Das Landgericht Düsseldorf hat jetzt ein wichtiges Urteil gesprochen: Ein Mann wurde zu einer vierjährigen Haftstrafe verurteilt. Nach Überzeugung des Gerichts hatte er im vergangenen Oktober in Bilk den neuen Partner seiner Ex-Freundin mit einem Messer lebensgefährlich verletzt. Für Sie haben wir die Hintergründe des Prozesses und die Urteilsbegründung zusammengefasst.
Hintergründe der Tat in Düsseldorf-Bilk
Der Vorfall ereignete sich im vergangenen Herbst, als der Angeklagte auf den neuen Partner seiner ehemaligen Freundin traf. Inmitten des Stadtteils Bilk kam es zu der folgenschweren Messerattacke, bei der das Opfer nur knapp überlebte. Die Staatsanwaltschaft sah darin von Beginn an eine gezielte Tat, die aus Eifersucht begangen wurde und beinahe tödlich endete.
Urteil wegen versuchtem Totschlag
Das Gericht sprach den Mann wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung schuldig. Zwar hatte der Angeklagte die Tat im Prozess eingeräumt, jedoch bestritten, dass er das Opfer töten wollte. Er gab an, dem Mann lediglich eine „Lektion erteilen“ zu wollen - eine Darstellung, der die Richter am Landgericht Düsseldorf jedoch nicht folgten.
Ein fehlgeschlagener Tötungsversuch
Die Kammer wertete die Tat stattdessen als fehlgeschlagenen Tötungsversuch, was sich nun in der festgesetzten Strafe widerspiegelt. Das Urteil ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht rechtskräftig, sodass beide Seiten noch die Möglichkeit haben, Rechtsmittel einzulegen. Wir halten Sie über die weiteren Entwicklungen in diesem Fall natürlich auf dem Laufenden.