
Kunstakademie: Kritik an geplanter Veranstaltung
Kritik an Kunstakademie Düsseldorf: Veranstaltung mit Basma al-Sharif sorgt für Proteste. Jüdische Gemeinde und Politiker fordern Absage.
Veröffentlicht: Dienstag, 20.01.2026 11:53
Die Kunstakademie Düsseldorf hält an einer geplanten Veranstaltung mit der palästinensischen Filmemacherin Basma al-Sharif fest – trotz heftiger Kritik von der Jüdischen Gemeinde, der NRW-Landesregierung und Oberbürgermeister Stephan Keller. Die Jüdische Gemeinde wirft der Künstlerin antisemitische Positionen vor und fordert eine Absage.
Kunstfreiheit versus Kritik
Die Kunstakademie verweist auf die Kunstfreiheit und betont, dass Antisemitismus und Hassrede keinen Platz haben. Die Veranstaltung soll von Studierenden moderiert und eingeordnet werden, um eine kritische Auseinandersetzung zu ermöglichen. Dennoch warnt der Antisemitismusbeauftragte der Stadt, Wolfgang Rolshoven, vor einem schweren Schaden für das Verhältnis zwischen Akademie und Stadt und fordert Konsequenzen.
Proteste und politische Reaktionen
Auch politische Vertreter wie Oberbürgermeister Stephan Keller und Kulturministerin Brandes kritisieren die Einladung und fordern ein Überdenken der Veranstaltung. Für morgen Abend (21. Januar 2026) ist eine Protestkundgebung vor der Kunstakademie geplant, bei der die Absage der Veranstaltung gefordert werden soll.