Anzeige
Das Straßenschild "Königsallee".
© eyewave - stock.adobe.com
Teilen: mail

Königsallee: Stadt plant Neugestaltung der Ostseite

Die Stadt Düsseldorf plant die Ostseite der Königsallee umzugestalten. Mehr Platz für Fußgänger und ein neuer Radweg sind vorgesehen. Hier erfahrt Ihr alle Details und Kritikpunkte.


Veröffentlicht: Dienstag, 19.05.2026 03:31

Anzeige

Die Stadt Düsseldorf hat neue Pläne für die Ostseite der Königsallee vorgestellt. Ziel ist es, den Bereich zwischen der Graf-Adolf-Straße und der Blumenstraße neu zu ordnen, um die Sicherheit und die Aufenthaltsqualität für Fußgänger und Radfahrer zu erhöhen. Für Euch bedeutet das eine mögliche Umgestaltung einer der zentralsten Einkaufsmeilen und Verkehrsachsen in der Innenstadt.

Anzeige

Die geplanten Änderungen im Überblick

Anzeige

Kern der neuen Planungen ist eine Umverteilung des vorhandenen Raums:

  • Fußgänger: Der Weg direkt am Kö-Graben soll künftig ausschließlich Fußgängern vorbehalten sein.
  • Radverkehr: Direkt daneben ist die Einrichtung eines breiten Zwei-Richtungsradwegs vorgesehen.
  • Autoverkehr: Für Autos würde durch diese Maßnahmen weniger Platz zur Verfügung stehen.
  • Parken: Die Schrägparkplätze am Kö-Graben sollen durch Längsparkplätze ersetzt werden. Auf der Geschäftsseite ist ein Multifunktionsstreifen geplant, der flexibel für Außengastronomie, Lieferverkehr oder alternative Mobilitätsangebote genutzt werden kann.
Anzeige

Kritik der Interessengemeinschaft Königsallee

Anzeige

Die Pläne stoßen bei den Anliegern auf geteiltes Echo. Die Interessengemeinschaft (IG) Königsallee begrüßt zwar die grundsätzliche Aufwertung des öffentlichen Raums, übt jedoch deutliche Kritik am geplanten Zwei-Richtungsradweg. Die IG Kö befürchtet ein erhöhtes Unfallrisiko durch die zahlreichen Querbewegungen von Fußgängern. Zudem wird davor gewarnt, dass der Radweg zu einer „Fahrradrennstrecke“ werden könnte, was aus Sicht der Interessengemeinschaft nicht zum Charakter der Einkaufsmeile passt. Die IG Kö hat sich bereits schriftlich an Oberbürgermeister Stephan Keller gewandt.

Anzeige

Kosten und Zeitplan des Projekts

Anzeige

Die Stadt schätzt die Kosten für die Neugestaltung auf rund zehn Millionen Euro. Die Pläne stehen heute (19. Mai 2026) in der zuständigen Bezirksvertretung auf der Tagesordnung. Die endgültige Entscheidung soll im Juli im Stadtrat fallen. Sollte das Projekt bewilligt werden, könnten die Bauarbeiten frühestens im Jahr 2029 beginnen. Wir halten Euch über die weiteren politischen Entscheidungen und den Zeitplan für die Königsallee auf dem Laufenden.

Anzeige

Weitere Infos und Links zum Thema:

Anzeige
Anzeige
Anzeige

Folge uns für mehr News & Updates:

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige