
Kaiserswerth: Entwarnung - Panzerfäuste gesprengt
+++ Seit 14.42 Uhr gibt es eine Entwarnung. Die Panzerfäuste wurden um 14.35 Uhr gesprengt.
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Entwarnung:
Seit 14.42 Uhr gibt es eine Entwarnung. Die Panzerfäuste wurden um 14.35 Uhr gesprengt. Hierfür waren rund 100 Kräfte des Ordnungsamtes, der Feuerwehr, Polizei, Stadtwerke, Rheinbahn, Hilfsorganisationen sowie des Amtes für Verkehrsmanagement im Einsatz.
Während der Sprengung suchten 12 Menschen die Betreuungsstelle im Theodor-Fliedner-Gymnasium auf. Rund 18 Anruferinnen und Anrufer informierten sich über das Gefahrentelefon.
Panzerfäuste in Kaiserswerth: Sprengung am Anleger
In Kaiserswerth müssen heute (1. Oktober 2026) drei Panzerfäuste aus dem Zweiten Weltkrieg kontrolliert gesprengt werden. Die Sprengkörper waren am Mittwochabend (30. September 2026) durch das Niedrigwasser am Schiffsanleger Kaiserswerther Markt gefunden worden.
Sicherheitsradius von 100 Metern
Nach Angaben der Stadt Düsseldorf wird rund um den Fundort ein Sicherheitsradius von 100 Metern eingerichtet. In diesem Bereich sind rund 80 Menschen gemeldet, die den Bereich bis 14 Uhr verlassen müssen. Für diejenigen, die während der Evakuierungszeit eine Anlaufstelle brauchen, stehen ab 14 Uhr die Räume des Theodor-Fliedner-Gymnasiums (Kalkumer Schlossallee 28) offen. Dort gibt es eine Betreuung. Ab sofort steht außerdem an der Haltestelle Klemensplatz, Bussteig 3, ein Bus für den Transfer zur Betreuungsstelle zur Verfügung.
Geplanter Ablauf der Sprengung
Die Panzerfäuste werden nach der Evakuierung vom Kampfmittelbeseitigungsdienst kontrolliert gesprengt. Dazu werden die Panzerfäuste mit 200 Sandsäcken abgedämpft. Es kann trotzdem zu Knallgeräuschen kommen.
Die Verkehrssituation rund um die Sprengung
Der Straßenverkehr wird im Bereich Kaiserswerther Markt von den Sperrungen betroffen sein. Polizei und Ordnungsamt haben die betroffenen Straßen gesperrt. Es wird empfohlen, die Gefahrenbereiche weiträumig zu umfahren.
Der Schiffsverkehr wird für den Zeitpunkt der kontrollierten Sprengung kurzzeitig eingestellt.
Krisenstab einberufen - Gefahrentelefon der Stadt ist unter der Rufnummer 3889 889 besetzt.
Das Krisenmanagement der Stadt ist alarmiert. Antenne Düsseldorf hält euch auf dem Laufenden.