
IHK Düsseldorf kritisiert das geplante Lieferkettengesetz
Vier Monate vor der Bundestagswahl hat die große Koalition ihren Streit über das geplante Gesetz zur Einhaltung von Menschenrechten in internationalen Lieferketten beigelegt. Das Gesetz könne nun endgültig im Bundestag beschlossen werden, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur.
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Die IHK Düsseldorf kritisiert das geplante Lieferkettengesetz, über das aktuell im Parlament abgestimmt wird. Für die meisten Unternehmen würde es nur mehr Bürokratie und Zeitaufwand bedeuten, aber nicht die Situation verbessern, heißt es. Die IHK und die Düsseldorfer Unternehmen stünden grundsätzlich hinter der Idee, die konkreten Vorschläge der Gesetzgeber seien aber zu weitgehend. Außerdem sehen sie das Gesetz auch als Ausdruck eines allgemeinen Misstrauens gegenüber der Wirtschaft. In einer neuen Initiative bekennt sich die regionale Wirtschaft eindeutig zur unternehmerischen Verantwortung für menschenrechts- und umweltkonforme Lieferketten. Gleichzeitig wird aber unter anderem gefordert, dass Unternehmen nur für das zur Verantwortung gezogen werden sollten, was sie unmittelbar kontrollieren können.