
IHK-Barometer: Hohe Kosten bremsen Energiewende
Hohe Energiekosten und fehlende Planungssicherheit belasten Düsseldorfer Firmen. Laut IHK-Barometer verschieben viele Betriebe deshalb wichtige Investitionen in den Klimaschutz.
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Viele Unternehmen in Düsseldorf beabsichtigen, die Energiewende aktiv mitzugestalten, stoßen dabei jedoch nach Angaben der Industrie- und Handelskammer (IHK) an wirtschaftliche Grenzen. Das aktuelle Energiewende-Barometer der Kammer zeigt die derzeitigen Herausforderungen für die Betriebe in Düsseldorf auf.
Herausforderungen für Eure Unternehmen
Als Hauptgründe für die erschwerten Bedingungen nennen die befragten Firmen zwei zentrale Punkte:
- Anhaltend hohe Energiekosten
- Eine fehlende Planungssicherheit für künftige Investitionen
Nach Angaben der IHK sehen gut 40 Prozent der teilnehmenden Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit durch diese Faktoren beeinträchtigt.
Folgen für Investitionen und Innovationen
Die wirtschaftliche Belastung wirkt sich direkt auf das Handeln der Betriebe aus. Jedes dritte Unternehmen in Düsseldorf verschiebt derzeit Investitionen in den Klimaschutz oder hält finanzielle Mittel zurück. Davon betroffen sind auch Budgets, die ursprünglich für Forschung und Innovationen vorgesehen waren.
Bereitschaft zum Klimaschutz bleibt hoch
Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen zeigt die Befragung ein deutliches Interesse der Düsseldorfer Wirtschaft an ökologischen Veränderungen. Ein Großteil der Unternehmen ergreift bereits eigene Maßnahmen:
- Zwei Drittel der Betriebe setzen auf eine Steigerung der Energieeffizienz.
- Viele Unternehmen investieren in den Aufbau einer eigenen Energieerzeugung.
Die IHK betont, dass es in der Düsseldorfer Unternehmerschaft nicht an der grundsätzlichen Bereitschaft mangele, sondern verlässliche politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Umsetzung notwendig seien.