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Ein Mann schleppt einen Sack über der linken Schulter
© IG BAU | Alireza Khalili
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IG Bau fordert Flexi-Rente für Arbeiter auf dem Bau

Ab morgen (10. Juli 2026) wird es wieder über 30 Grad heiß in Düsseldorf - ein Problem, für alle die draußen arbeiten. Körperliche Arbeit - etwa auf dem Bau - wird durch die Hitze noch anstrengender. Kein Wunder, dass es Arbeitende in solchen Berufen häufig nicht bis zum Rentenalter schaffen, sagt die IG Bau. Die Gewerkschaft fordert deshalb eine Flexi-Rente.

Veröffentlicht: Donnerstag, 09.07.2026 10:51

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Nur 180 von rund 5.300 Bauarbeitern in Düsseldorf sind älter als 63 Jahre - das zeigen aktuelle Zahlen der Arbeitsagentur. Für die IG Bau ist das ein klares Signal: Wer auf dem Bau schuftet, schafft es kaum bis 67 - für die meisten sei schon Schluss, bevor sie 60 sind. Die Gewerkschaft fordert mit der Flexi-Rente einen fairen Übergang in den Ruhestand für körperlich schwere Berufe.

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Politik müsse "Renten-Rückrat" zeigen

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Auch die geplante Abschaffung der Rente mit 63 kritisiert die IG Bau. In Düsseldorf gehen in den nächsten zehn Jahren rund 85.400 sogenannte Babyboomer in Rente, viele mit vollen 45 Beitragsjahren. Die Gewerkschaft appelliert deshalb an die heimischen Bundestagsabgeordneten, "Renten-Rückrat" zu zeigen und die Rentenpläne der Bundesregierung zu korrigieren. Man müsse das Renteneintrittsalter "an den Härtegrad der Arbeit anpassen", so die IG Bau. Das gelte für die Baubranche, aber auch für die Land- und Forstwirtschaft, die Gebäudereinigung, den Garten- und Landschaftsbau.

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