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Ein Fahrrad mit blauen Reifen und einem braunen Körbchen.
© Antenne Düsseldorf
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Hohe Spritpreise bringen in Düsseldorf kaum Umstieg

Trotz hoher Spritpreise steigen in Düsseldorf offenbar nicht mehr Menschen auf Bus, Bahn oder Fahrrad um. Auch bei der Rheinbahn gibt es kein Ticket-Plus.

Veröffentlicht: Dienstag, 31.03.2026 03:41

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Trotz der hohen Spritpreise steigen viele Menschen in Düsseldorf offenbar nicht verstärkt auf Bus und Bahn um. Nach Angaben der Rheinbahn gibt es dafür aktuell keine Anzeichen. Das sagte eine Sprecherin des Unternehmens auf Anfrage von Antenne Düsseldorf. Am Wochenende hatte Bundesverkehrsminister Schnieder in den Zeitungen der Funke Medien noch für das Deutschlandticket geworben. In Düsseldorf zeigt sich dieser Effekt nach Angaben der Rheinbahn aber bislang nicht.

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Rheinbahn verkauft aktuell nicht mehr Tickets

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Laut Rheinbahn werden in Düsseldorf aktuell nicht mehr Tickets verkauft als sonst. Ein spürbarer Wechsel vom Auto auf Bus und Bahn ist damit derzeit nicht erkennbar. Das ist besonders interessant, weil hohe Kraftstoffpreise eigentlich als möglicher Grund für einen Umstieg gelten. Zumindest in Düsseldorf scheint das aktuell aber nicht der Fall zu sein.

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Auch Fahrrad offenbar keine stark genutzte Alternative

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Nicht nur Bus und Bahn profitieren offenbar nicht deutlich von den hohen Spritpreisen. Auch das Fahrrad ist im Moment wohl keine besonders stark genutzte Alternative zum Auto. Darauf deuten zumindest die Fahrradzählstellen in Düsseldorf hin. Seit Anfang des Monats wurden dort mehr als 590.000 Radfahrerinnen und Radfahrer gezählt. Das sind umgerechnet fast 1.100 pro Tag - und damit etwas weniger als im März des vergangenen Jahres.

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Deutschlandticket und Mobilität in Düsseldorf

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Die aktuellen Zahlen zeigen: Hohe Spritpreise allein führen in Düsseldorf offenbar nicht automatisch zu einem veränderten Mobilitätsverhalten. Weder bei der Rheinbahn noch beim Fahrradverkehr ist im Moment ein klarer Anstieg zu erkennen. Ob sich das noch ändert, dürfte auch davon abhängen, wie sich Preise, Wetter und das Angebot im Nahverkehr weiter entwickeln.

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