
Hilfe für Wildtiere: Stadt Düsseldorf gibt Tipps für Sommer
Bei Hitze benötigen Wildtiere in Düsseldorf Unterstützung. Die Stadt gibt Hinweise zum Aufstellen von Wasserschalen und bittet um Rücksichtnahme in Parks und Wäldern.
Veröffentlicht: Freitag, 24.07.2026 05:10
Die Stadt Düsseldorf ruft dazu auf, Wildtiere während der Sommermonate durch gezielte Maßnahmen zu unterstützen. Insbesondere an heißen Tagen können für Vögel, Igel, Maulwürfe und Insekten Hilfestellungen im eigenen Garten oder auf dem Balkon geleistet werden.
Hinweise zum Aufstellen von Wasserschalen
Als sinnvolle Maßnahme empfiehlt die Stadt das Bereitstellen von Wasserschalen. Dabei sollten laut Verwaltung folgende Punkte beachtet werden:
- Die Schalen müssen flach sein.
- Das Wasser ist täglich frisch zu füllen.
- Eine regelmäßige Reinigung ist notwendig, um die Vermehrung von Krankheitserregern oder Stechmücken zu verhindern.
- Steine oder Kies in den Schalen dienen kleineren Tieren als Rettungsinseln vor dem Ertrinken.
Rücksichtnahme in Grünanlagen und Wäldern
Um Wildtiere nicht zusätzlichem Stress auszusetzen, bittet die Stadt darum, in Grünanlagen auf den befestigten Wegen zu bleiben. Hunde sollten insbesondere in Wald- und Grünbereichen angeleint werden.
Darüber hinaus erinnert die Stadt an das geltende Fütterungsverbot in öffentlichen Parkanlagen gemäß der Düsseldorfer Straßenordnung. Eine Zufütterung ist nach Einschätzung der Experten nicht sinnvoll, da Wildtiere grundsätzlich selbst Nahrung finden und durch regelmäßige Fütterung in ihrem natürlichen Verhalten gestört werden können. Viele Tiere passen ihr Verhalten der Hitze an, indem sie kühle Baue aufsuchen oder ihre Bewegungen reduzieren.
Maßnahmen des Düsseldorfer Gartenamts
Parallel zu den privaten Möglichkeiten ergreift das Gartenamt eigene Maßnahmen zur Unterstützung der Tierwelt. Parkgewässer werden regelmäßig kontrolliert und bei Bedarf mit Frischwasser versorgt oder durch Umwälzung stabilisiert. An steilen Uferbereichen wurden zudem sogenannte Entenbretter installiert. Diese ermöglichen es Enten und Kleinsäugern, sicher ans Wasser und wieder herauszukommen.