
Germanwings-Absturz: Prozess um Schmerzensgeld
Mehr als elf Jahre nach dem Germanwings-Absturz beginnt Ende August ein Prozess um Schmerzensgeld. 30 Kläger fordern Schadenersatz vom Staat.
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Der Absturz der Germanwings-Maschine auf dem Weg nach Düsseldorf beschäftigt die Justiz auch mehr als elf Jahre später noch immer. Ende August beginnt in Braunschweig ein Prozess um Schmerzensgeld.
30 Kläger fordern Schadenersatz
30 Klägerinnen und Kläger fordern vom Staat bis zu 110.000 Euro Schadenersatz. Sie sagen, die Flugtauglichkeit des damaligen Copiloten Andreas Lubitz sei nicht streng genug überwacht worden. Nach den Ermittlungen steuerte er die Maschine damals absichtlich in den Absturz. Er soll sich allein im Cockpit eingeschlossen und den Sinkflug bewusst eingeleitet haben. Lubitz hatte damals auch einen Zweitwohnsitz in Unterbach.
150 Menschen starben bei dem Unglück
Die Maschine war am 24. März 2015 von Barcelona nach Düsseldorf unterwegs, als sie in den französischen Alpen abstürzte. Alle 150 Menschen an Bord starben, darunter auch die Düsseldorfer Opern-Sängerin