
Galeria-Insolvenz: Verdi fordert Klarheit für Beschäftigte
Galeria hat erneut Insolvenz angemeldet. In Düsseldorf sind rund 700 Verwaltungsmitarbeiter sowie die Filialen an der Königsallee und Schadowstraße betroffen.
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Galeria hat erneut einen Insolvenzantrag gestellt. Das Amtsgericht Düsseldorf hat das vorläufige Insolvenzverfahren inzwischen eröffnet und Rechtsanwalt Frank Kebekus als Insolvenzverwalter eingesetzt. Für viele Beschäftigte in Düsseldorf ist die Lage damit ungewiss.
Verdi: Gehaltssicherung noch unklar
Die Gewerkschaft Verdi fordert schnelle Klarheit für die Belegschaft. Verdi-Vorstandsmitglied Silke Zimmer erklärt, bislang sei unklar, ob Galeria die Gehälter selbst sichert oder ob Insolvenzgeld fließt.
Zimmer betont: Die Beschäftigten fürchteten um ihre Existenz und die ihrer Familien. Die Fehler der Chefetagen dürften nicht auf dem Rücken der Belegschaft ausgetragen werden.
Düsseldorf besonders betroffen
In Düsseldorf ist ein erheblicher Teil des Unternehmens angesiedelt:
- rund 700 Beschäftigte in der Galeria-Verwaltung
- Filiale an der Königsallee
- Filiale an der Schadowstraße
Die Sorge unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dürfte damit in Düsseldorf besonders groß sein.
Wie geht es weiter?
Mit der Einsetzung von Insolvenzverwalter Kebekus beginnt nun das vorläufige Verfahren. Welche Standorte und wie viele Stellen erhalten bleiben, ist noch offen.