
Friedman warnt in der Düsseldorfer Synagoge
Michel Friedman warnt in der Düsseldorfer Synagoge: „Die Zeit spielt gegen uns“. Der Publizist sieht jüdisches Leben massiv gefährdet, Mona Neubaur wird geehrt.
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Der Publizist Michel Friedman hat am Abend in der Düsseldorfer Synagoge Alarm geschlagen. Nach seinen Worten ist jüdisches Leben in Deutschland noch nie so gefährdet und unsicher wie heute.
Friedman warnt in der Düsseldorfer Synagoge
„Die Zeit spielt gegen uns“ - mit diesem Weckruf hat sich der Publizist am Abend in der Synagoge unserer Stadt an die Öffentlichkeit gewandt. Er warnte vor einer massiven Gefahr für unsere Demokratie und das jüdische Leben. Seine Rede machte deutlich, wie ernst die Lage aus seiner Sicht ist.
Josef-Neuberger-Medaille für Mona Neubaur
Anlass der Veranstaltung war die Verleihung der Josef-Neuberger-Medaille der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf an die NRW-Vizeministerpräsidentin Mona Neubaur. Sie wurde für ihren jahrelangen Einsatz gegen Antisemitismus geehrt. Der feierliche Anlass rückte angesichts der eindringlichen Warnungen fast in den Hintergrund.
Neubaur: Größte Gefahr geht von der extremen Rechten aus
Auch die Ministerin betonte in ihrer Rede die wachsende Bedrohungslage und pflichtete Friedmans Warnungen bei. Sie forderte einen wehrhaften Rechtsstaat, der Übergriffe hart bestraft. Zudem verlangte sie erneut, ein AfD-Verbot zu prüfen.