
Finanzprobleme für die Stadt
Die Stadt kämpft in der Corona-Krise mit Finanzproblemen. Die größte Herausforderung ist dabei das Wegbrechen der Gewerbesteuer, sie ist die wichtigste Einnahmequelle der Stadt. Bisher sind bereits rund 2.500 Anträge auf Stundungen oder Herabsetzungen eingegangen.
Veröffentlicht: Montag, 04.05.2020 14:08
Aktuell können viele Firmen die Steuer wegen der schlechten Konjunktur nicht bezahlen. Unterm Strich fehlen daher bereits über 190 Millionen Euro in der Kasse. Darum wird die Stadt sehr wahrscheinlich Kredite aufnehmen müssen. Etwas entspannter ist die Lage bei den Mehrausgaben, die bisher durch das Coronavirus entstanden sind. Sie liegen bei rund 11,4 Millionen Euro – bei einem 3 Milliarden Haushalt sei das laut Stadtkämmerin Dorothée Schneider noch beherrschbar.