
Finanzlage verschlechtert: Düsseldorf droht hohes Minus
Die Finanzlage der Stadt hat sich im Sommer weiter verschlechtert. Laut dem neuen Bericht der Kämmerin droht ein Minus von über 470 Millionen Euro.
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Verschlechterte Finanzlage: Düsseldorf droht ein Minus von über 470 Millionen Euro
Die Finanzlage der Stadt hat sich über den Sommer noch einmal weiter verschlechtert. Das geht aus dem aktuellen Finanzbericht hervor, den die Kämmerin am heutigen Montagnachmittag (14. September 2026) im Düsseldorfer Rathaus vorlegt. Demnach könnte die Stadt das laufende Haushaltsjahr mit einem drastischen Minus von über 470 Millionen Euro abschließen. Damit fällt der Wert um rund 80 Millionen Euro schlechter aus als noch zu Jahresbeginn geplant.
Bereits im Frühjahr zeichnete sich ein größeres Minus ab
Bereits im Laufe des Frühjahrs hatte sich ein wachsendes Haushaltsloch abgezeichnet, das sich in den Sommermonaten nun weiter vergrößert hat. Vor allem die stark gestiegenen Personalausgaben der Stadt machen dem Haushalt in diesem Jahr zu schaffen.
Positive Nachrichten bei der Gewerbesteuer
Dennoch gibt es in dem Bericht auch einen Lichtblick: Bei der Gewerbesteuer kann die Stadt offenbar wieder mit höheren Einnahmen als bisher kalkuliert rechnen. Insgesamt wird mit Einnahmen von mehr als 1,4 Milliarden Euro gerechnet. Das liegt nicht nur über der bisherigen Planung, sondern übertrifft auch das Ergebnis des Vorjahres.
Allgemeine Rücklagen müssen angegriffen werden
Das prognostizierte Minus am Jahresende ist mittlerweile so hoch, dass die Stadt das Defizit nicht mehr wie in den Vorjahren aus den freien Ersparnissen beziehungsweise dem klassischen „Sparbuch“ ausgleichen kann. Stattdessen wird es notwendig sein, an die allgemeinen Rücklagen der Stadt heranzugehen, um den Haushalt abzusichern.