
FFF-Kundgebung: Niedriger Rheinpegel löst Protest aus
Der extrem niedrige Rheinpegel ruft heute Nachmittag Fridays for Future auf den Plan. Bei einer Krisenkundgebung am Burgplatz fordern die Aktivisten den Kohleausstieg bis 2030.
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Der Rheinpegel liegt heute Morgen bei 6 Zentimetern (Stand 13.08.2026, 10 Uhr). Schon seit Wochen begleitet uns das extreme Niedrigwasser. Die Organisation Fridays for Future nimmt diesen Umstand als Aufhänger für eine Krisen-Kundgebung heute Nachmittag. Um 15 Uhr versammeln sich die Aktivisten auf dem Burgplatz, um auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam zu machen.
Streit um den Kohleausstieg 2030 in NRW
Hintergrund des Protests ist nicht nur der trockene Rhein, sondern auch eine anstehende Entscheidung der Bundesregierung, ob es beim Kohleausstieg 2030 in NRW bleibt oder nicht. Fridays for Future will sich mit der Kundgebung vehement für dieses Ziel, den Ausbau erneuerbarer Energien und globale Klimagerechtigkeit einsetzen. Von der Organisation heißt es dazu deutlich: "Der historisch niedrige Rheinpegel und die eskalierende Klimakrise weltweit zeigen, dass genau das gebraucht wird."
NABU kritisiert aktuelle Rhein-Politik
An der Kundgebung nehmen auch weitere bekannte Organisationen teil. Darunter sind unter anderem "Alle Dörfer bleiben", der NABU und der BUND. Vom NABU gibt es im Rahmen des Protests zudem scharfe Kritik an der aktuellen Rhein-Politik. Die Naturschützer fordern, anstatt die Fahrrinne für Frachter auszubauen, lieber den Einsatz von digitaler Technik, einen einspurigen Schiffsverkehr bei Engpässen und flachere Schiffe.