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Equal Pay Day in Düsseldorf: DGB fordert Verbesserungen
© Fotomontage: NGG | Tobias Seifert
Männer-Euro zum Equal Pay Day
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Equal Pay Day in Düsseldorf: DGB fordert Verbesserungen

Morgen (7. März 2025) ist Equal Pay Day. Der Deutsche Gewerkschaftsbund in Düsseldorf fordert die Bundesregierung auf, die 16-prozentige Entgeltlücke zwischen Männern und Frauen zu schließen.

Veröffentlicht: Donnerstag, 06.03.2025 04:45

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Aktuelle Zahlen zum Gender Pay Gap

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Die gute Nachricht: Der sogenannte Gender Pay Gap ist im Vergleich zum Vorjahr um 2 Prozent auf 16 Prozent gesunken. Und damit so stark wie noch nie seit Beginn der Berechnungen 2006. Trotzdem verdienen Frauen im Schnitt pro Stunde immer noch rund 4 Euro und 10 Cent weniger. (Frauen im Schnitt 22,24 Euro; Männer im Schnitt 26,34 Euro). Laut DGB würde gerade die schlechtere Bezahlung in frauendominierten Berufen einen großen Teil dazu beitragen. Das müsse sich ändern. Weil der Unterschied etwas geringer geworden ist, wird der Equal Pay Day im nächsten Jahr schon ein paar Tage früher stattfinden, nämlich am 27. Februar (2026).

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Unbereinigter vs. bereinigter Gender Pay Gap

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Berechnet wird sowohl der unbereinigte, als auch der bereinigte Gender Pay Gap. Beim unbereinigten werden alle Berufe untersucht, unabhängig davon ob jemand zum Beispiel in Voll- oder Teilzeit arbeitet. Beim bereinigten Pay Gap werden gleiche Tätigkeiten und gleiche Qualifikationen verglichen - dieser liegt aktuell bei 6 Prozent. Es sei wichtig, auf beide Unterschiede zu schauen, heißt es vom Statistischen Bundesamt. Der unbereinigte Gender Pay Gap zeige nämlich auch die struktuellen Unterschiede: Frauen sind immer noch viel weniger in Führungspositionen zu finden, arbeiten häufiger in Teilzeit und Berufe, die häufiger von Frauen ausgeübt werden, werden oft schlechter bezahlt. Und das zeigt nur der unbereinigte Gender Pay Gap.

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